#zämehäbebringts - radio bern1 ZEIGT DIR DIE HILFSANGEBOTE IM ÜBERBLICK

Jetzt heisst es #zämehäbebringts. In der aktuellen Situation ist nachbarschaftliche Hilfe sowie Solidarität gefordert. Nun organisieren sich in der Schweiz tausende Freiwillige, um den gefährdeten Personen unter die Arme zu greifen oder um das lokale Gewerbe in Bern zu unterstützen.

Wir stellen dir hier dir die wichtigsten Seiten, Apps und Gruppen vor, damit auch DU helfen kannst oder weisst, wo du um Hilfe bitten darfst. Mit folgenden Apps, Seiten und Plattformen kannst du Privatpersonen und / oder das Berner Gewerbe unterstützen oder selber Hilfe anfordern:

UNTERSTÜTZUNG FÜR PRIVATPERSONEN

App Five up - Connect your help

Auf der Plattform «Five up» kann sich jede und jeder gratis registrieren und geschlossene Gruppen erstellen, um die Hilfe im nahen Umfeld leichter zu koordinieren. Im Gegensatz zu Gruppen auf WhatsApp und Facebook sieht man bei «Five up» direkt, wo es noch Hilfe braucht und wo sich bereits Personen gemeldet haben. So erspart man sich eine Menge unnötiger Kommunikation. Bei „Five up“ sind die Daten bestens geschützt, gelangen nicht an die IT-Giganten und werden nicht an Dritte verkauft.

Nachbarschaftshilfe-App HAPPYDAY

Unter dem Motto "Miteinander - Füreinander" hat die digitale Agentur newcom solution ag auf eigene Kosten mit viel Arbeitsstunden und Herzbluz eine Nachbarschaftshilfe App programmiert. Die Happyday-App wird kostenlos zur Verfügung gestellt und wird laufend weiterentwickelt. Über die HAPPYDAY App kannst du schnell und unkompliziert Hilfe anbieten oder um Hilfe bitten, sei das für Einkäufe tätigen, Haushaltsarbeiten leisten, Tierbetreuung, Fahrdienst, Mahlzeitendienst etc. Weitersagen erlaubt, denn je mehr Menschen sich registrieren umso mehr kann den Hilfsbedürftigen geholfen werden. 

Hotline für Unterstützungsangebote und Gespräche

Die Direktion für Bildung, Soziales und Sport der Stadt Bern hat eine Hotline für ältere Menschen und Personen aus den Risikogruppen eingerichtet. Über diese Hotline können sich Bürgerinnen und Bürger ohne Internetzugang informieren, welche Unterstützungsangebote beispielsweise fürs Einkaufen angeboten werden. Ebenso bietet die Stadt Bern neu eine zweite Hotline an, die sich vor allem an Personen richtet, die sich allein fühlen, ganz zu Hause bleiben müssen und ein Gespräch wünschen. Die Hotline wird durch den Gesundheitsdienst der Stadt Bern bedient.

Hotline für Unterstützungs- und Hilfsangebote: 031 321 63 65 (Mo - Fr: 08.00 - 12.00 Uhr und 14.00 - 17.00 Uhr)
Gesprächs-Hotline: 031 321 69 90 ( 14.00 - 17.00 Uhr)

Webseite hilf-jetzt.ch
Eine Webseite, die all diese Angebote zusammengefasst hat ist unter hilf-jetzt.ch zu finden. Hier findest du Menschen, die sich bereits zusammen geschlossen haben, um anderen zu helfen oder sich z.B. für die Kinderbetreuung zu organisieren. Die grösste Herausforderungen im Moment: Viele Betroffene sind nicht digital unterwegs. Auch dafür gibts auf hilf-jetzt.ch eine Lösung: Lade dafür den Quartierbrief herunter und hänge in bei dir im Haus auf: Quartierbrief

Webseite fuerdenfall.com

Die Druckvorlage von Nachbar zu Nachbar. Die Idee hinter diesem kleinen Offline-Werkzeug ist, eine Vorlage über die Sprachen und Grenzen hinweg zu schaffen, um sich gegenseitig zu unterstützen. 

PDF - Biete Hilfe
PDF - Suche Hilfe

Facebook-Gruppe Gärn gscheee - Bärn hiuft! 
In dieser Gruppe vernetzen sich Berner*innen, die auf Unterstützung angewiesen sind, mit Berner*innen, die gerne helfen. Auf Geldzahlung und Gegenleistungen wird verzichtet. Wer kann, hilft, wer darauf angewiesen ist, nimmt Hilfe an. Unentgeltlich. So funktioniert's: Poste in die Gruppe wenn du Hilfe anbietest oder brauchst. Schreibe wo du bist und was du brauchst oder tun kannst. Betroffene können die Personen der Hilfsangebote direkt kontaktieren.

Webseite berner-lernplattform.net

Nachhilfe suchen und anbieten! Da der Schulunterricht bis auf Weiteres eingestellt ist, soll diese Plattform zur Organisation von Nachhilfe-Angeboten für Schülerinnen und Schüler dienen. Stellt Fragen zum Schulstoff, antwortet auf Fragen und teilt kreative Ideen und Lehrmethoden.

Webseite zur Unterstützung des Gesundheitspersonal "Rollende Ärzte"
Zur Unterstützung des Gesundheitspersonals im Kampf gegen das Coronavirus, stellt die Mobiliar in Zusammenarbeit mit der Firma Michel Zweiräder in Wabern gratis Roller zum Gebrauch zur Verfügung. Eine Flotte von bis zu 30 Roller steht dem medizinischen Personal der Berner Krankenhäuser kostenlos zur Verfügung. Die Mobiliar Generalagentur Bern-West übernimmt dabei die Kosten für die Versicherungen. Dank der Roller, kann das medizinische Personal flexibel und ohne sich im ÖV einem zusätzlichen Ansteckungsrisiko auszusetzen, ihrer lebenswichtigen Tätigkeit nachgehen. Interessenten melden sich bitte per Email: [email protected]

Mazda Help - Landesweite Solidaritätsaktion
Dem Automobilhersteller Mazda liegt es angesichts der Covid-19-Pandemie am Herzen, sich nützlich zu machen. Darum hat er die landesweite Solidaritätsaktion namens «Mazda Help» gestartet. Ziel dieser Aktion ist es, möglichst viele Mazda-Fahrzeuge Hilfsprojekten in der ganzen Schweiz zur Verfügung zu stellen. Der Aufruf richtet sich an alle juristischen Personen, die gern kostenlos ein oder mehrere Fahrzeuge nutzen würden, um Mitmenschen, vor allem den Schwächsten unter ihnen, zu helfen. Die interessierten Unternehmen, Vereine und öffentlichen Dienste können ab sofort und ganz einfach auf mazda.ch/mazda-help diesem Aufruf folgen.

 

UNTERSTÜTZUNG FÜR DAS BERNER GEWERBE

Webseite icareforyou

Unkomplizierte und schnelle Unterstützung! I care for you ist die erste Schweizer Crowdfunding-Plattform für rein soziale und humanitäre Projekte. Gemäss dem Grundgedanken «Hilfe zur Selbsthilfe» ermöglicht die Stiftung «I care for you»  gemeinnützigen Organisationen und Privatpersonen, dank diesem Online-Fundraising-Tool auf zukunftsorientierte, einfache und günstige Weise eine Online-Sammelaktion für ein ganz bestimmtes Projekt durchzuführen.

Webseite Bärn hiuft

Hilf noch heute deinem Berner Lieblings-Geschäft. Berns Gassen sind leer, viele Geschäfte bleiben geschlossen. Die Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus treffen vor allem KMU hart. Damit «lädele» unter den Lauben künftig weiter möglich ist, hast du hier die Chance, deine Lieblingsgeschäfte tatkräftig zu unterstützen – unkompliziert, unbürokratisch und rasch. Wie? Ganz einfach: heute bereits einzahlen, Gutschein herunterladen und später einkaufen und geniessen. Als Berner Geschäfte kannst du hier dein Angebot einreichen. 

Plattform Local Hero
Die Berner Plattform vermittelt gratis zwischen lokalem Gewerbe und Kunden. Welcher Blumenhändler liefert mir Pflanzen direkt vor die Türe? Welches Restaurant bringt mir das Mittagessen ins Büro? Welcher Fitnesscoach hält mich per Videochat fit? Hier gibts kreative Lösungsansätze und Dienstleistungen des Berner Gewerbes, der Gastronomen und der selbständig Erwerbenden. Per Newsletter wirst du regelmässig über die aktuellen lokalen heldenhaften Angebote informiert. 

Webseite fokuscoronoa - Eine Initiative für die Berner Wirtschaft
Die Berner Wirtschaft ist gefordert. Fokus Bern, die HIV Sektion Bern, Bern City und der Gewerbeverband Berner KMU bieten auf dieser Plattform Informationen für Berner Unternehmen und sammeln zugleich die verschiedenen Aktionen, die im ganzen Kanton gestartet wurden. Wir wollen aufzeigen, wo man Unterstützung und Hilfe bekommt. Damit wollen wir beitragen, dass wir diese Krise bewältigen.

Firma PURPUNKT

Die Firma PURPUNKT bieten jedem KMU, das aufgrund des Corona Virus in Schräglage gekommen ist, unentgeltlich für einen Auftrag Hilfe im Bereich Marketing / Kommunikation und Verkauf an. Sie helfen mit neuen Ideen und Konzepten das Geschäft wieder zu aktivieren, geben Tipp wie der verlorene Umsatz wieder generiert werden können und unterstützten Sie bei der Findung einer neuen Strategie. 

 

 

SOLIDARITÄT VON ALLEN GEFRAGT!
Das neue Coronavirus betrifft alle Menschen in der Schweiz. Auch dich, deine Nachbarn, deine Eltern und Grosseltern, deine Kollegen und Mitarbeiter. Zeig dich solidarisch! Die gesamte Bevölkerung ist aufgerufen, Verantwortung zu übernehmen. Um die Zahl der schweren Erkrankungen zu begrenzen und die Überlastung unseres Gesundheitssystems zu vermeiden, braucht es gemeinsames Handeln.

  • Bleibe wenn immer möglich zu Hause und halte dich nicht im öffentlichen Raum auf
  • Abstand halten
  • Hände waschen
  • Hygienemassnahmen strikte einhalten
  • Social Distancing (ja auch im Privatbereich!!) 
  • In Taschentuch oder Armbeuge husten und niesen

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